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Mein fiktives Weltgeschehen: "Der Archen-Zwischenfall"

Zeigt eure Taten und Schandtaten in Anno 2070

Mein fiktives Weltgeschehen: "Der Archen-Zwischenfall"

Postby Russel der Tycoon » 24.04.2015, 18:52

Tja, keine Ahnung wohin mit meiner Story, also habe ich sie mal hierhin gepackt.
Seit ich Anno 2070 zocke war ich von den Weltgeschehen begeistert und fragte mich, ob es noch weitere außer den aktuellen 5 geben wird. Dies war leider nicht der Fall, also entwickelte ich mein eigenes Weltgeschehen oder zumindest dessen Story und Ablauf. Teil des Weltgeschehens wäre ein neuer NPC und eine neue Arche. Mehr dazu im Text.
Vorgeschichte:
Spoiler:   
Ben von Rembolt, ein Nachkomme von Kuno von Rembolt aus Anno 1404, entwickelt und baut im Auftrag von S.A.A.T. neuartige Archen. Dazu hat er seine Werftanlagen in einem einsamen und unfruchtbaren Sektor errichtet, um seine Forschungen ungestört vorran zu treiben. Auf einer von einem natürlichen, aus dem Meer ragenden Riff geschützten Insel mit nur einer Möglichkeit zur Durchquerung stehen seine Produktionsstätten, in denen viele Arbeiter täglich ihre Arbeiten ausführen. Trotz der hohen Effizenz der Betriebe ist es Rembolt nicht möglich, alle Materialien vor Ort zu produzieren, daher ist er auf Lieferungen von außerhalb des Sektors angewiesen. Gerade als er eine wichtige Ladung Stahl, Glas und Karbon erwartet, ereignet sich in seinem Sektor ein Seebeben. Die Passage im Riff um seine Insel wird zerstört und sein Hafen von der Außenwelt abgeschnitten, während zwei der drei Containerschiff durch einen Tsunami versenkt werden. Das verbliebende Schiff kann noch einen Notruf absetzen und läuft schließlich auf das Riff auf. Verzweifelt wendet sich Rembolt an seine Auftraggeber bei S.A.A.T. und erhält von diesen den Tipp, den Spieler um Hilfe zu bitten.

Erste Mission - Zu Hilfe! Pflicht-Fraktion: Tycoon
Spoiler:   
Der Spieler erhält in einem Video-Briefing eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Plötzlich reisst der Kontakt wegen einem Nachbeben ab, scheinbar wurde die Kommunikationszentrale des Sektors zerstört. Der Spieler steuert sein Schiff zur Insel mit der Kommunikationszentrale, dabei stößt man auf eine Gruppe Forscher, die hier im Auftrag von Rembolt einen Außenposten betreiben. Die Forscher bitten um Hilfe beim Wiederaufbau der Siedlung und des Netzmasten, also errichtet der Spieler sein Kontor auf besagter Insel. Man muss nun 750 Tycoon-Angestellte erreichen und je 100 Werkzeuge und Bauzellen im Kontor einlagern, um die Stadt wiederaufzubauen. Ist die Menge erreicht, reparieren die Forscher automatisch ihre Häuser und verbrauchen das Material. Leider gelingt es nicht den Sendemast in Betrieb zu nehmen, also soll der Spieler Kommunikatoren beschaffen. Die Forscher wissen von einer Eco-Insel im Süden, also setzt der Spieler Kurs dorthin. Tatsächlich findet man dort eine schwer beschädigte Kommunikatorenproduktion vor, doch diese kann nicht arbeiten. Der Leiter der Insel, ein Eco-Ingenieur, berichtet, dass die Offshore-Windräder durch den Tsunami versenkt wurden und er nun Hilfe bei der Stromerzeugung benötigt. Dafür soll der Spieler im Labor der Tech-Insel zwei Generatoren erforschen und dem Eco bringen. Ist dies erledigt, belohnt dieser den Spieler mit den Kommunikatoren und Mikrochips. Außerdem können am Kontor der Eco-Insel nun Mikrochips und Glas erworben werden. Mit den Gegenständen ist es dem Spieler endlich möglich, den Netzmasten in Stand zu setzen. Sofort erhält man einen Hilferuf vom dritten Containerschiff, das scheinbar noch intakt ist, aber in Flammen steht. Der Kapitän teilt seine Koordinaten mit und bittet um eine Löschausrüstung, einen Motor und 15t Werkzeug zur Reperatur. Ist der Auftrag erledigt, wird das Containerschiff repariert und der Spieler bekommt ein Sprengsatz-Item, welches eigentlich für Bergbauarbeiten auf Rembolts Insel gedacht war. Damit soll der Spieler die versperrte Passage freiräumen. Dafür wird dem Spieler von den Forschern ein Frachtschiff zur Verfügung gestellt, welches die Bombe ans Ziel bringen soll. Das Item ist für diese Mission so modifiziert, dass es nur im Frachtschiff gesockelt werden und nur nahe der Passage zu Einsatz kommen kann. Ist die Durchfahrt nach der Sprengung endlich frei, fährt das Containerschiff hindurch, um Rembolt den Rest der Lieferung zu bringen und die Mission endet.

Zweite Mission - Planlos Besonderheit: Die Karte der vorherigen Mission wird weiterverwendet, wie in der Kampagne aber nur vergrößert!
Spoiler:   
Endlich erreicht der Spieler Bens Insel, doch von Freude ist nichts zu spüren. Stattdessen ist der Erfinder ratlos und wütend. Durch den Tsunami wurden die Büros überflutet und große Teile der Konstruktionspläne und Materialien fortgespült, womöglich sind sie unwiederbringlich im Meer verloren. Es gilt nun, die Pläne widerzufinden, die in Treibgutkisten überall im Sektor verteilt herumschwimmen. Dabei stößt der Spieler auf Trenchcoat, der einige der Pläne einkassiert hat. Streng nach der Devise "Wer's findet, darf's behalten!" weigert er sich die Pläne rauszurücken. Der Spieler muss mit Handelsangeboten Trenchcoat umstimmen und die Items zurückbekommen. Dabei steigen seine Forderungen stetig. Beginnend mit Fisch und Schnaps will er bald Werkzeug und Plastik und später sogar einige Gourmetmenüs und Sekt. Erst als der Spieler 5t Brennelemente liefert gibt Trenchcoat nach und gibt die Pläne wieder an Ben zurück. Der Spieler erhält als Belohnung die Baupläne für die Glas- und Karbonproduktion, was nun besonders wichtig ist, denn Rembolt möchte die Arche weiterbauen. Dafür soll der Spieler je 200t Karbon, Stahl und Glas liefern und außerdem noch 300t Werkzeuge beisteuern. Anschließend will Rembolt die Arche taufen und fordert noch 1t Sekt für die Schiffstaufe und etwas Gourmet-Essen und Schnaps für die Feier danach. Doch die heitere Stimmung wird bald getrübt...

Dritte Mission - Zu den Waffen! Besonderheit: Die Karte der vorherigen Mission wird wieder erweitert und Hektor und sein Außenposten kommen hinzu.
Spoiler:   
Während Rembolt und seine Arbeiter ihr Werk feiern, nähert sich einer von Hektors Raiders der Passage im Riff. Die ursprünglich mit Geschütztürmen, Minen und einen Tor gesichterte Durchfahrt ist durch das Beben und das Freisprengen absolut ungeschützt und vollkommen frei, sodass das Schiff ungehindert in den Innenbereich des Riff-Ringes fahren kann. Das Schiff erkundet die Hafen- und Werftanlagen, bevor es von zwei von Rembolts Kampfeinheiten gestellt und vertrieben wird. Hektor, der nun informiert ist, dass Rembolt seine Arbeit vollendet hat, plant einen massiven Angriff, um die Arche in seinen Besitz zu bringen und mit seiner dann mobilen Basis weltweit für Angst und Schrecken zu sorgen. Panisch überträgt Rembolt die Kontrolle über die Insel an den Spieler und bittet ihn Verteidigungsstellungen und Schiffe zu bauen. Es beginnt ein Auftrag, der mit ca. 120 Minuten Zeitlimit versehen ist. Vor Ablauf der Frist soll der Spieler eine Flotte von 2 Colossus-Schiffen, 4 Vipern und 4 Kommandoschiffen haben. Die Forscher bieten dem Spieler beim Aufbau einer Armee ihre Hilfe an. Dafür, dass er in der ersten Mission ihre Stadt repariert hat, geben sie dem Spieler die Baupläne für Flughafengebäude, Chopper und Kerosinfabrik, um Hektor mit zusätzlichen Lufteinheiten zu schlagen. Der Eco-Ingenieur von der Kommunikatoren-Insel erweist sich ebenfalls als Hilfe, denn er hat in der Nähe seiner Insel einige verlassenen Bohrinseln von Rembolt gefunden, die er eigentlich abreissen wollte, nun aber dem Spieler schenkt, sodass dieser schneller an neues Öl für die Kerosin- und Karbonproduktion kommt. Dafür verlangt er aber einige Tonnen Munition, um sich ebenfalls gegen Hektor wehren zu können. Wenn der Timer abgelaufen ist, schlägt Hektor mit seiner Flotte zu. Falls der Spieler die benötigten Schiffe besitzt ist das Gefecht nicht umbedingt schwer, dennoch ist Taktik gefragt. Die Forscher empfehlen dazu die Lufteinheiten in Reserve zu halten, bis Hektors Flotte einige Verluste erlitten hat. Sobald man es schafft die Angreifer in die Flucht zu schlagen meldet sich Hektor und schwört Rache. Kurz darauf nähert sich ein gekarperter Fire Bird, den Rembolt zuvor für eine Offensive in Richtung Hektor geschickt hat. Dieser hat eingesehen, dass er die Arche nicht besitzen kann, also will er sie zerstören, sodass alle Arbeit umsonst wäre. Jetzt schlägt die Stunde der Lufteinheiten, diese müssen den Fire Bird abfangen, ehe dieser Rembolts Insel erreicht und die Bombardierung beginnt. Ist der Bomber vernichtet und die Arche gesichert bedankt sich Rembolt beim Spieler und verlangt als letzte Aktion die Vernichtung von Hektors Außenposten, sodass Rembolts Insel wieder sicher ist. Man kommandiert seine Einheiten nun also zur Insel Hektors und zerstört dessen Basis. Hektor flieht und die Bewohner des Sektors beglückwünschen den Spieler nacheinander und danken für seine Hilfe nach dem Beben und bei der Bekämpfung der Piraten. Dann endet die Mission. Der Spieler erhält nun das Archenmodell für seine Profilkonfiguration und Rembolt wird als friedlicher, nicht expandierender NPC für Endlosspiele freigeschaltet.

Rembolt als NPC - Eigenschaften
Spoiler:   
In Endlosspielen kauft Rembolt gerne Unmengen an Baumaterial (Werkzeug, Stahl, Glas und Karbon) und bietet dafür Seltene Erden, Öl, Kupfer und Uran. Desweiteren handelt er gerne mit Archenitems, von denen er immer vier im Angebot hat. Die übrigen Items sind meist kurzzeitige, aber starke Booster für Produktionsgebäude (z.B. +150% Produktion für 5 Minuten) oder für Einheiten (z.B. +100% Geschwindigkeit für 15 Minuten). Der Handel mit Archenitems und Baumaterial erhöht den Ruf bei Rembolt besonders schnell. Dann kann man Reparaturservice, Preisnachlass, Kredite, eine Hilfsflotte oder eine Aufüllung seines Handelsinventars nutzen.
Allerdings ist Rembolt ein NPC, der mit seiner speziellen, einzigartigen Insel (also in etwa wie Ebashi, nur überwasser) die Ökobilanz des Sektors reduziert, da er viele Tech- und Tycoon-Betriebe verwendet.
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Re: Mein fiktives Weltgeschehen: "Der Archen-Zwischenfall"

Postby Jonas » 24.04.2015, 19:10

Klingt sehr gut und interessant! Mich würde jetzt interessieren, ob man soetwas über Modding als Scenario einfügen könnte... eventuell müsste man halt Rembolt durch Devi/FARTHER ersetzen oder so. Neo, wie siehts aus?
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Re: Mein fiktives Weltgeschehen: "Der Archen-Zwischenfall"

Postby Russel der Tycoon » 24.04.2015, 19:22

Jonas wrote:Klingt sehr gut und interessant! Mich würde jetzt interessieren, ob man soetwas über Modding als Scenario einfügen könnte... eventuell müsste man halt Rembolt durch Devi/FARTHER ersetzen oder so. Neo, wie siehts aus?

Ich meine persönlich, dass das wohl nicht einzufügen ist. Es müsste ja eine "Ereignis-Kette" entwickelt werden, die Inseln vorbebaut werden, die Karte muss sich mit jeder Mission erweitern, die Missionsziele überhaupt möglich/erfüllbar sein, bzw. erstmal irgendwie gestellt werden. Glaube nicht, dass so etwas ohne schwere Eingriffe ins Spiel möglich ist. Da bräuchte man schon Kontakte bei Ubisoft... :D
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Re: Mein fiktives Weltgeschehen: "Der Archen-Zwischenfall"

Postby Jonas » 24.04.2015, 20:29

Also Quests bearbeiten ist kein Problem, das hat Neo schon mal gemacht. Eventuell könnte man die Kampagne quasi ersetzen, aber ich kenne mich da auch nicht so gut aus. Ich bin hier nur Moderator. ;)
MfG Jonas (Fan, Mod u. Tester)

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